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97980 Wachbach

 

Telefon: 01573 2982822

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Namasté

und herzlich willkommen im Ayurveda Studio,

 

Entspannen, Durchatmen, zur Ruhe kommen - das alles bietet Ihnen der Ayurveda und das Entspannungstraining.

 

Auf den folgenden Seiten können Sie sich umfassend informieren über:

die wohltuenden ayurvedischen Massagen und Lebenskunde, sowie das Entspannungstraining und die verschiedenen Entspannungsverfahren.

 

Ayurveda bringt Sie auf allen Ebenen in Einklang, regt die Selbstheilungskräfte an und bringt Ihre natürliche Vitalität zurück.

zu meiner Person:

ich bin ausgebildete Ayurveda-Gesundheitsberaterin, Massagepraktikerin und Entspannungstrainerin, mein Name ist Karin Emmert, ich bin verheiratet und habe eine Tochter.

Durch Krankheitsfälle in meinem persönlichen Umfeld habe ich begonnen mich mit Ayurveda zu beschäftigen und durfte so die große Bereicherung die der Ayurveda und das Entspannungstraining für das Leben bedeuten kennenlernen.

 

Diese Bereicherung möchte ich auch an Sie weitergeben, und so habe ich 2015 die Ausbildung zur Massagepraktikerin und zur Ayurveda-Gesungheitsberaterin abgeschlossen und 2017 die Ausbildung zur Entspannungstrainerin absolfiert.

 

Um Ihnen ein qualifiziertes und bereicherndes Angebot zu bieten bilde ich mich immer wieder in verschiedenen Workshops und Seminaren weiter.

 

Ich freue mich auf Ihren Besuch in meinen Kursen und komme auf Wunsch auch gerne zu Ihnen nach Hause.

 

herzlichst

 

Ihre Karin Emmert

 

 

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Mein aktuelles Angebot:

 

Ayurvedische Küche:

lecker und wohltuend für den Alltag

 

mit einfachen Tipps für eine gesunde Ernährung und einen verbesserten Stoffwechsel:

- Dosha-Bestimmung

- kleine Nahrungsmittelkunde

- Morgenroutine

- Tipps für den Alltag

- Selbstmassage

- kleine Rezeptsammlung

- Entspannungstraining 60 min.

 

Termine nach Vereinbarung.

Gerne auch in kleinen Gruppen möglich!!!

 

für nur 29,- €

 

 

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Innere Einkehr und Ruhe finden mit Autogenem Training.

 

Qi Gong, den Körper und die Gesundheit stärken, neue Energie tanken und den Atem frei fließen lassen. Qi Gong - Übungen können in jedem Alter und in nahezu jedem gesundheitlichen Zustand und Fitnessgrad praktiziert werden.

 

Entspannung neu erleben und wiedererlernen für einen aktiven Stressabbau und eine ausgeglichene Work-Life-Balance.

 

In einem wöchentlichen Kurs, Dienstags 19:00 Uhr bis 20:00 Uhr im FLOW-Fitness und mehr in Assamstadt, Gamberg 8.

 

immer Dienstags

Beginn: 19 Uhr

Schnupperabend kostenfrei

 

Anmeldungen bitte per Mail an

info@ayurveda-wachbach.de, oder per Telefon unter

01573 2982822

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Die Geschenkidee:

 

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1.)Svasthavritta, die ayurvedische Gesundheitslehre bedeutet übersetzt „die Lebensweise, die der eigenen Natur entspricht“.

Ein langes und gesundes Leben ist der Wunsch der Menschen. Dies kann möglich werden indem man sein Leben der eigenen Natur anpasst, der eigenen Natur entsprechend führt.

Hierfür ist allerdings Voraussetzung sich selbst, die eigene Natur, zu kennen.

 

Im Ayurveda heißt es, ein Mensch ist gesund, wenn

–die drei Doshas im Gleichgewicht sind

–Agni reibungslos arbeitet und somit Verdauung und Stoffwechsel uneingeschränkt funktionieren

–die Dhatus richtig aufgebaut und stabil sind

–Malas ausgeschieden wird (Urin, Stuhl, Schweiß)

–alle Sinne richtig funktionieren

–der Mensch sich glücklich fühlt

–und er im Kontakt mit seiner Seele steht.

 

Um genau diesen Zustand zu erhalten, bzw. wieder herzustellen werden im Ayurveda Empfehlungen zu bestimmten Lebensbereichen gegeben.

Diese lauten im Einzelnen:

Dinacarya – der Tagesablauf und die Nacht

Ritucarya – die Jahreszeiten

Navegandharaniya – die natürlichen körperlichen Bedürfnisse

Sadvritta – ethisches Verhalten

Moksha – Freiheit im spirituellen Sinn

 

Außerdem beruht das Wohlbefinden auf drei Säulen des Lebens:

Ernährung, Schlaf und Sexualität.

Alle drei Aspekte müssen für die Gesundheit berücksichtigt werden, wobei hier vor allem das richtige Maß zu finden entscheidend ist.

 

2.)

 

a)Vata – Konstitution:

 

Körperliche Merkmale: oftmals sehr groß oder sehr klein, dünn, knochig, oft überbeweglich, schmale trockene oft kalte Hände, eher ein kleines schmales Gesicht, schmale Augen und Lippen, dünnes Haar, trockene raue Haut, dünne brüchige Nägel,...?

 

Stoffwechselmerkmale: unregelmäßiges Essen, nimmt schwer zu, wenig Durst, Neigung zu Verstopfung, schwache Verdauung, schwitzt wenig, empfindliches Immunsystem

 

Psychische Merkmale: eher instabil, meist Einzelgänger, intelligent, schnelle Auffassungsgabe, gutes Kurzzeitgedächtnis, unruhig, wechselhaft, kreativ künstlerisch, mag keine Kälte und keinen Wind

 

b)Pitta – Konstitution:

 

Körperliche Merkmale: mittlere Größe, mittlere Statur, athletisch, scharfe Gesichtszüge, warme Haut mit Neigung zu Unreinheiten, oftmals Sommersprossen und Muttermale, gute Muskulatur, leicht fettende Haare, Neigung zu frühem Ergrauen und Haarausfall

 

Stoffwechselmerkmale: großer Appetit, viel Durst, schnelle gute Verdauung, Neigung zu Durchfall, schwitzt viel, mittlere Kraft und mittleres Immunsystem

 

Psychische Merkmale: dominant, zielstrebig, gutes Gedächtnis, intelligent, wettkampforientiert, evtl. aufbrausend oder zornig

 

c)Kapha – Konstitution:

 

Körperliche Merkmale: groß, kräftig, Neigung zu Übergewicht, großes rundes Gesicht, große Augen, dunkles dichtes Haar, gute Muskulatur

 

Stoffwechselmerkmale: wenig Hunger, langsame Verdauung, schläft viel und tief, starkes Immunsystem

 

Psychische Merkmale: gutes Langzeitgedächtnis, sorgfältig, stabil, ruhig, sentimental, gesellig, Genussmensch

 

 

3.)

a)Kundenbetreuer:

Kapha-Konstitution empfehlenswert:

Geselligkeit, Verlässlichkeit, Stabilität sind bei Menschen mit Kapha-Konstiution ausgeprägt. So wird der Mitarbeiter freundlich und gut mit den Kunden umgehen, ist in der Lage Kundenbeziehungen auch über längere Zeit zu pflegen und vermittelt gleichzeitig die notwendige

Seriösität.

 

b)kreative Gestaltung:

Vata-Konstitution empfehlenswert

Intelligenz, Kreativität, künstlerische Begabung sind bei Menschen mit Vata-Konstitution ausgeprägt. Diese können in der kreativen

Gestaltung voll genutzt werden. Darüber hinaus ist er hier nicht

unmittelbarem konkurrenzdruck ausgesetzt, was ihn lähmen würde.

 

c)Abteilungsleiter:

Dominanz, Durchsetzungsvermögen, Ehrgeiz, Führungspersönlichkeit das sind Eigenschaften die bei einer Pitta-Konstitution ausgeprägt sind. Als Abteilungsleiter sind diese Eigenschaften gefordert. Man muss seine Mitarbeiter führen können und sich durchsetzen können.

 

4)

a)Mit Hilfe des Fragebogens und damit Verbundenem Punktesystem ist es leicht einen Überblick über körperliche und geistige Eigenschaften des Kunden zu erlangen. Es wird ersichtlich welches, bzw. welche Doshas ausgeprägt sind. Wichtig ist hierbei den Zustand des

ursprünglichen Zustandes der Person zu erfragen und dann im

Vergleich festzustellen wo sich Veränderungen ergeben, und somit welches Dosha gestört ist. Durch den gegliederten Fragebogen hat man so relativ zügig ein umfassendes Bild des Menschen vor sich.

 

b)Nachteile der Methode des Fragebogens können sein, dass in vielen Punkten keine eindeutige Antwort und Zuordnung möglich ist, da die meisten Menschen nicht nur von einem Dosha dominiert werden. Ebenso kann die subjektive Einschätzung von sich selbst stark von der objektiven abweichen, und sich somit ein Trugbild ergeben.

Oftmals tut sich der befragte einfach schwer sich festzulegen, hier sind dann genauere Hinweise und Erklärungen notwendig um ein

klares Bild zu bekommen.

c)Alternativ gibt es die Pulsdiagnose, die allerdings von erfahrenen Ayurvedatherapeuten durchgeführt werden sollte, da diese einige

Erfahrung benötigt. Ich halte eine Kombination aus Fragebogen,

Pulsdiagnose und vor allem persönlichem Gespräch über Leben und Lebensumstände für die effektivste Möglichkeit, da so die jeweiligen Schwachstellen der einzelenen Methoden ausgeglichen werden

können. Allerdings wird die Kombination einige Zeit in Anspruch

nehmen.

 

5.)

a)Zuerst sollte man immer die Vikriti ausgleichen. In diesem Fall sollte das erhöhte Vata gesenkt werden, z.B. durch wohltuende Massagen mit Vata senkenden Ölen, Empfehlungen zu Tagesablauf und

Ernährung, damit die Grundkonstitution, das Prakriti, wieder

hergestellt wird. Anschließend können dann Empfehlungen für einen Menschen mit Pitta-Konstitution gegeben werden.

 

b)Problematisch könnte dies bei dem Punkt des Agni werden. Vata hat in der Regel ein eher unregelmäßiges und schwaches

Verdauungsfeuer und neigt eher zu Verstopfung, wohingegen bei Pitta das Agni stark ist und eher eine Neigung zum Durchfall vorhanden ist. Da das Vikriti vorrangig zu behandeln ist und daher Empfehlungen gegeben werden um das Agni anzuheizen, muss man hier vorsichtig sein, um nicht Durchfall auszulösen.

 

6.)Man sollte „mit der Sonne“ aufstehen, möglichst vor 6 Uhr (Vata-Zeit).

 

Unmittelbar nach dem Aufstehen warmes Wasser trinken (2 Gläser), anschließend Toilettengang. Das warme Wasser regt den Darm an und reinigt von Innen. Das Wasser am besten am Vorabend kochen und in einer Thermoskanne warmhalten, so spart man Zeit am

Morgen.

 

Mundhygiene: den Mund ausspülen und mit einem Zungenschaber die Zunge reinigen.

Öl oder Ghee in die Nase geben und tief einatmen. Dies möglichst

10min in der Nase behalten. Während dessen kann man Ölziehen, Mund mit Öl oder Kräuterabkochung füllen, 5 bis 15 min hin und her bewegen.

 

Eigenmassage mit passendem Öl, hat man wenig Zeit, sollten

zumindest Hände, Füsse und Ohren massiert werden, durchführen. Anschließend duschen, möglichst wenig Seife verwenden, damit ein restlicher Ölfilm auf der Haut einwirken kann.

 

15 min oder länger sollte Yoga oder ähnliches durchgeführt werden um entspannt in den Tag zu starten. Falls dies zeitlich nicht möglich ist kann dies auch auf den Nachmittag oder Abend verschoben werden.

Einen Moment innehalten um sich auf den kommenden Tag

einzustellen, hierzu passt gut eine kurze Meditation.

 

7.)Sport, aufregende Filme oder Bücher sollten unmittelbar vor dem Schlafen gehen vermieden werden.

 

Eine Fußmassage mit Öl oder Ghee (anschließend Socken anziehen, damit das Öl über Nacht einwirken kann) kann sehr schlaffördernd

wirken.

 

Ein kleines Glas Melissentee oder warme Milch mit Safran und Muskat sind schlaffördernd.

 

Das Schlafzimmer gut lüften, nicht zu warm und nicht zu kalt, evtl.

Wasser auf der Heizung für eine angenehme Luftfeuchtigkeit.

 

Der Kopf sollte nach Süden oder Osten zeigen

 

8.)

a)Vata:neigt zu Störungen im Herbst, da Vata keinen Wind und keine Kälte mag. Das Frühjahr ist für Vata am besten geeignet.

 

b)Pita:neigt zu Störungen im Sommer, da hier viel Hitze vorherrscht. Der Winter ist in der Regel für Pita eher unproblematisch.

 

 

c)Kapha:der Winter ist problematisch, da hier die Bronchen und Atemwege durch Erkältungen belastet werden. Der Sommer ist für Kapha eher unproblematisch.

 

9.)Je nach Konstitution sollte festgestellt werden, welches Dosha am schwächsten ausgeprägt ist, und entsprechende Empfehlungen zur Unterstützung des fehlenden Doshas gegeben werden:

z.B. Vata-Kapha: hier fehlt das Feuer Pita, hier sollten

verdauungsfördernde Empfehlungen gegeben werden,

warmes Essen / Trinken

oder Kapha-Pita: hier fehlt Vata die Bewegung. Hier kann man Sport empfehlen.

 

10.)

a)Frau B. Hat eine Vata-Pita Konstitution.

 

b)Sie hat eine Vata-Störung

 

c)Morgenroutine:2 Gläser warmes Wasser am Morgen vor dem Toilettengang, damit der Darm angeregt wird und Sie auch von innen gereinigt werden kann,

Zungenreinigung, Öl in die Nase und Ölziehen (dies stärkt die Gesundheit von Mund, Zähnen, Zahnfleisch, Lippen und Atemwegen.)

15 min Yoga und Meditation um sich für den Tag zu sammeln.

 

Tagesablauf:regelmäßige Mahlzeiten einhalten, Bewegung (Yoga, Spaziergänge) mit einplanen, jedoch nicht unmittelbar vor dem zu Bett gehen, warmes

Essen, warme Getränke

 

Nachtruhe:ca. 8 Std. Schlaf, Schlafzimmer gut lüften,

Fußmassage mit Ghee vor dem Schlafengehen, Melissentee

 

 

Besnonderheiten für die Jahreszeiten:

 

Im Herbst und Winter neigt Vata dazu aus dem Gleichgewicht zu

geraten, hier sollte sie verstärkt darauf achten.

Der Sommer kann für Pita problematisch sein.

 

 

1.)

 

a)Im Gegensatz zur konventionellen westlichen Medizin betrachtet der

Ayurveda nicht primär die Krankheit die den Körper schwächt, um diese zu bekämpfen, vielmehrwird im Ayurveda der gesamte Mensch als

Mikrokosmos im Makrokosmos des Universums begriffen. D.h. der Mensch, bestehend aus Körper, Geist und Seele, existiert und agiert in seinem

persönlichen Umfeld und das Umfeld wirkt ebenso auf den Menschen ein. Dies betrifft sowohl den Lebensstandart, das Klima, die sozialen Kontakte als auch das familiäre und berufliche Umfeld. Nur im Gesamtkonstrukt kann wirklich erfasst werden, wie es einem Menschen geht, welche

Belastungen, Ängste und Anliegen ihn beschäftigen und somit auch Einfluss auf seine Gesundheit nehmen. Nicht das Bekämpfen einer Krankheit steht im Fokus des Ayurveda, sondern vielmehr die Gesunderhaltung und

Prävention. Denn durch eine gesunde Lebensweise und eine

Ausgeglichenheit von Körper, Geist und Seele kann die Entstehung vieler Krankheiten bereits im Vorfeld verhindert werden. Gerade in der heutigen, von Hektik und Leistungsdruck geprägten Zeit, ist es wichtig und oftmals unerlässlich auf die Bedürfnisse seines Körpers und Geistes einzugehen um sich selbst Leistungsfähig und Gesund zu erhalten. Der Ayurveda zeigt

Möglichkeiten auf dies individuell zu erlernen und umzusetzen.

Einbezogene Lebensbereiche: Ernährung, Tagesroutine mit Pausen, Bewegung, Entspannung, erholsamer Schlaf, achtsamer Umgang mit sich und anderen.

 

b)Der Ayurveda, übersetzt aus dem Sanskrit bedeutet das so viel wie „Das Wissen vom Leben“, deckt nicht nur bestimmt Aspekte eines Lebens ab, sondern umfasst vielmehr das Leben als ganzes. Der Mensch wird in seinem gesamten Umfeld, Familie, Beruf, Freizeit, Umwelt, etc. , betrachtet.

Ebenso wird der Mensch nicht auf eine körperliche Schwachstelle reduziert, sondern als Ganzes wahrgenommen. Er soll wieder erlernen auf sich

achtzugeben, zu erspüren was ihm gut tut und was nicht. Dies gilt für den Ablauf des Alltags, z.B. die Morgenroutine, ebenso für den Beruf wie auch die Ernährung, das richtige Verhältnis zwischen Bewegung und

Entspannung. Was schlagen Sie konkret vor: eine Ernährungsberatung?

Der Ayurveda verbietet nichts, er gibt vielmehr Anregungen sein Leben und Umfeld so zu gestalten, dass man dauerhaft vital und gesund bleibt, sowohl mental als auch körperlich. Diesen ganzheitlichen Ansatz findet man in der Schulmedizin nicht. Während hier Rückenschulen, zur Prävention vor Rückenschmerzen, oder Diäten, bei Hang zum Übergewicht, angeboten

werden, ist der Ayurveda wesentlich umfassender und deckt so alle Bereiche des Lebens ab, ohne den Menschen einzuschränken. So profitiert jeder

Betrieb von gesunden und leistungsfähigen Mitarbeitern. Der Betriebsleiter möchte wissen, wie Sie das mit Ayurveda umsetzen. Sie bleiben sehr allgemein. Sie könnten z.B. vorschlagen, einen Kochkurs in der Kantine anzubieten.

c. c)Der Ayurveda betrachtet den Menschen immer ganzheitlich und individuell. Ganzheitlich bedeutet hier, dass das Zusammenspiel und der Gleichklang von Körper Geist und Seele ausschlaggebend für die Gesunderhaltung des Menschen sind. Die Individualität nimmt ebenfalls einen sehr hohen

Stellenwert ein, da der Mensch in seinem individuellen Umfeld betrachtet werden muss. Zahlreiche äußere Faktoren wie Umwelt, Arbeitsumfeld,

Familie und soziale Kontakte und der Lebensstandart wirken unmittelbar und müssen unbedingt berücksichtigt werden. Da diese bei jedem Menschen

unterschiedlich sind, ist eine individuelle Beratung auch für jeden, egal in welcher Zeit oder Kultur, anwendbar.

Ebenso ist der Ayurveda obgleich tausende Jahre alt und in Indien und Sri Lanka beheimatet nicht einer bestimmten Kultur oder Religion zuzuordnen. Das Wissen des Ayurveda lebt davon sich neuen Erkenntnissen und

Methoden zu öffnen und diese zu integrieren. Diese wurde bereits in der

Caraka Samhita, dem ältesten der großen Trilogie der ayurvedischen Texte, so erwähnt. Hier betont Caraka die Wichtigkeit von Wissen aus jeder

verfügbaren Quelle. Die Ganze Welt bestehe aus Lehrmeistern. Dies zeigt, wie sich der Ayurveda bis zur heutigen Zeit weiterentwickelt und auch in der heutigen Zeit und in unserem Kulturkreis ohne Probleme anwendbar ist.

 

d. d)Mit Ayurveda lässt sich auf alle Krankheiten vorbeugend einwirken, die nicht durch Unfall oder äußere Verletzungen verursacht sind. Es handelt sich also um alle Bereiche die den Geist und auch den Körper betreffen. Als Beispiele möchte ich hier Depressionen, Ängste und Zwänge, Störungen des

Nervensystems, Adipositas, Diabetes, Störungen von Lunge, Herz und Kreislauf sowie des Verdauungstraktes nennen. Es sind die sogenannten Zivilisationskrankheiten, die häufig ernährungsbedingt sind oder solche, die durch eine unangemessene Lebensweise entstehen, die u.a. besonders erfolgreich ayurvedisch behandelt werden können.

 

2.)

 

a)Der Ayurveda sieht den Menschen als Konstrukt aus Körper, Geist und Seele. Dieser steht in stetigem Austausch mit seiner Umgebung. Geist und Körper können im Laufe des Lebens von Krankheiten

befallen werden indem diese durch diverse äußere Einflüsse aus dem Einklang gebracht werden. Der Ayurveda hat die Aufgabe diese Ungleichgewichte wieder zu beseitigen, so dass der Mensch in seinem Umfeld gesund erhalten werden kann.

 

 

 

b)Beispiel 1:

Um die Kälte des Winters aus dem Körper zu vertreiben muss ich

diesem Wärme zuführen, z.B. das Trinken eines heißen Tees, ein warmes Bad, etc. Die rauen und trockenen Lippen pflegt man mit

einer fettigen und Feuchtigkeitsspendenden Creme. So setzt man der Kälte die Wärme entgegen, der Rauheit etwas nährendes/öliges und der Trockenheit die Feuchtigkeit.

 

Beispiel 2:

Die Hitze der Sonne hat die Haut aufgeheizt. Man verschafft sich

Linderung in dem man die Haut kühlt und ihr wegen der Trockenheit (Spannungsgefühl) Feuchtigkeit zukommen lässt.

 

c. c)Erde:

alles was fest ist und Substanz hat, das Fundament. Der Boden, Steine, Bäume oder auf den Körper bezogen die Muskeln und Knochen.

 

Wasser:

alles was feucht ist und fließt. Wasser spendet Leben, der Körper besteht zu einem Großteil aus Wasser.

 

Feuer:

alles was wärmt und Licht spendet. Feuer gibt Energie. z.B. die Sonne die wärmt und den Pflanzen das Wachstum ermöglicht. Im Körper finden wir dieses Element in Form der Körpertemperatur oder in Form von Agni, dem Verdauungsfeuer.

 

Luft:

alles was sich bewegt und verändert. Der Wind in dem sich die Bäume wiegen. Er hält alles in Bewegung kann aber auch schnell einmal die Richtung ändern. Im Körper finden man beispielsweise die Atemluft.

 

Äther:

nicht greifbar, ist überall wo nichts ist. Füllt alles aus und verbindet so alles. Erfüllt im Körper alle Hohlräume.

 

 

d)Die drei Doshas sind Vata, Pitta und Kapha. Jeder Mensch hat Anteile von allen dreien in sich. Sind eines oder mehrere zu dominant (Dominanz eines Doshas allein ist nicht per se krankmachend und führt auch nicht zwingend zur Disharmonie, sondern das Ungleichgewicht) gerät der Mensch aus dem Gleichgewicht und Krankheiten können entste- hen (nicht zwangsläufig, wir können dieses Ungleichgewicht verhindern). Diese (welche? die Doshas, die Ungleichgewichte?) in Einklang zu bringen ist das Ziel im Ayurveda.

Den Doshas werden bestimmte Eigenschaften zugesprochen.

 

Vata: Setzt sich zusammen aus den Elementen Luft und Äther. Vata steht für Veränderung, Bewegung und Kreativität

 

Pitta: Setzt sich zusammen aus den Elementen Feuer und Wasser. Pitta steht für Antrieb, Ehrgeiz und Intelligenz

 

Kapha:Setzt sich zusammen aus den Elementen Wasser und Erde. Kapha steht für Substanz, Standfestigkeit und

Verwurzelung

 

e)Beispiel 1: Ein Sommertag

 

Pitta - Die Sonne brennt. Die Erde heizt sich auf, man bekommt evtl. einen Sonnenbrand

Vata -Dann kommt ein Wind auf, ein Gewitter kündigt sich an

Kapha - Es beginnt zu regnen, die Tropfen fallen auf die warme Erde, die Luft und der Boden kühlen sich ab

 

Beispiel 2:Ein Tal in den Bergen

 

Pitta - Im Tal befindet sich ein klarer See, das Wasser ist warm von der Sonne

Vata - Der See wird von einem kleinen Gebirgsbach gespeist, der ins Tal stürzt und sich dabei immer neue Wege sucht

Kapha -Die majestetischen Berge die weit über den See

aufragen und unerschütterlich wirken

 

Beispiel 3:Eine Besprechung in einer Firma

 

Pitta - derjenige der das Wort an sich reißt und die Gruppe

anführen will

Vata - derjenige der mit neuen Ideen und Innovationen alles verändern möchte

Kapha - derjenige der am liebsten sich auf die bewährten

Systeme stützt und auf seine Erfahrung baut

 

f)Vata:meist sehr dünn, schmales Gesicht, dünnes Haar, sehr groß oder sehr klein, kleine Augen, kleiner Mund, blasse Haut

Pitta:athletisch gebaut, kantige scharfe Gesichtszüge, evtl. rötliches Haar, mittelgroß, wache Augen, gerötete Haut

Kapha:rundlich, evtl. übergewichtig, rundes Gesicht, dunkles dichtes und dickes Haar, große Augen, fettige Haut

 

g)Agni, das Verdauungsfeuer, ist der Motor in unserem Körper. Agni sorgt dafür, dass das was wir zu uns nehmen im Körper verarbeitet wird, Nährstoffe genutzt werden und Abfallprodukte (Malas) ausgeschieden werden können. Dies ist lebenswichtig für die Immunabwehr, den Gewebeaufbau und die Körperkraft.

 

h)Ama sind unverdauliche Substanzen, sog. Schlacken, die sich im

Körper ansammeln können. Oftmals ist ein schwaches Agni ursächlich dafür, dass diese unverdaulichen Substanzen nicht ausgeschieden werden können. Diese verbleiben im Körper und können so Ursachen für Krankheiten darstellen.

 

3. 3.)Rasa = Plasma, die Substanz aus der das Leben entsteht. Rasa

verteilt sich im ganzen Körper (Blutplasma und Lymphflüssigkeit) und nährt dabei alle nachfolgenden Gewebe. Es wird auch als Lebenssaft bezeichnet und spendet, wenn in guter Qualität ausreichend

vorhanden, Kraft und Lebensfreude.

 

4. 4.)Srotas bezeichnet die Kanäle die den Körper durchziehen. Sie dienen als Transportwege für Nährstoffe, Abfallstoffe aber auch Malas,

Dhatus und die Doshas bewegen sich hier durch den Körper. Ein

ungehinderter Fluss ist also wichtig für alle Körperfunktionen. Wenn in diesen Kanälen Blockaden entstehen, entstehen Krankheiten.

 

Liebe Frau Neid,

sie haben alle Aufgaben richtig beantwortet, manchmal etwas allgemein. Ich gebe Ihnen die Note 2- dafür, denn Sie haben keine Fehler gemacht. Es ist wichtig, dass Sie die Fragestellung genau lesen.

Einen lieben Gruß von Ihrer Fernlehrerin Margrit Witt-Horchler

 

 

 

1.)Svasthavritta, die ayurvedische Gesundheitslehre bedeutet übersetzt „die Lebensweise, die der eigenen Natur entspricht“.

Ein langes und gesundes Leben ist der Wunsch der Menschen. Dies kann möglich werden indem man sein Leben der eigenen Natur anpasst, der eigenen Natur entsprechend führt.

Hierfür ist allerdings Voraussetzung sich selbst, die eigene Natur, zu kennen.

 

Im Ayurveda heißt es, ein Mensch ist gesund, wenn

⦁die drei Doshas im Gleichgewicht sind

⦁Agni reibungslos arbeitet und somit Verdauung und Stoffwechsel uneingeschränkt funktionieren

⦁die Dhatus richtig aufgebaut und stabil sind

⦁Mala ausgeschieden wird

⦁alle Sinne richtig funktionieren

⦁der Mensch sich glücklich fühlt

⦁und er im Kontakt mit seiner Seele steht.

 

Um genau diesen Zustand zu erhalten, bzw. wieder herzustellen werden im Ayurveda Empfehlungen zu bestimmten Lebensbereichen gegeben.

Diese lauten im Einzelnen:

Dinacarya – der Tagesablauf und die Nacht

Ritucarya – die Jahreszeiten

Navegandharaniya – die natürlichen körperlichen Bedürfnisse

Sadvritta – ethisches Verhalten

Moksha – Freiheit im spirituellen Sinn

 

Außerdem beruht das Wohlbefinden auf drei Säulen des Lebens:

Ernährung, Schlaf und Sexualität.

Alle drei Aspekte müssen für die Gesundheit berücksichtigt werden, wobei hier vor allem das richtige Maß zu finden entscheidend ist.

 

2.)

 

a)Vata – Konstitution:

 

Körperliche Merkmale: oftmals sehr groß oder sehr klein, dünn, knochig, oft überbeweglich, schmale trockene oft kalte Hände, eher ein kleines schmales Gesicht, schmale Augen und Lippen, dünnes Haar, trockene raue Haut, dünne brüchige Nägel,...

 

Stoffwechselmerkmale: unregelmäßiges Essen, nimmt schwer zu, wenig Durst, Neigung zu Verstopfung, schwache Verdauung, schwitzt wenig, empfindliches Immunsystem

 

Psychische Merkmale: eher instabil, meist Einzelgänger, intelligent, schnelle Auffassungsgabe, gutes Kurzzeitgedächtnis, unruhig, wechselhaft, kreativ künstlerisch, mag keine Kälte und keinen Wind

 

b)Pitta – Konstitution:

 

Körperliche Merkmale: mittlere Größe, mittlere Statur, athletisch, scharfe Gesichtszüge, warme Haut mit Neigung zu Unreinheiten, oftmals Sommersprossen und Muttermale, gute Muskulatur, leicht fettende Haare, Neigung zu frühem Ergrauen und Haarausfall

 

Stoffwechselmerkmale: großer Appetit, viel Durst, schnelle gute Verdauung, Neigung zu Durchfall, schwitzt viel, mittlere Kraft und mittleres Immunsystem

 

Psychische Merkmale: dominant, zielstrebig, gutes Gedächtnis, intelligent, wettkampforientiert, evtl. aufbrausend oder zornig

 

c)Kapha – Konstitution:

 

Körperliche Merkmale: groß, kräftig, Neigung zu Übergewicht, großes rundes Gesicht, große Augen, dunkles dichtes Haar, gute Muskulatur

 

Stoffwechselmerkmale: wenig Hunger, langsame Verdauung, schläft viel und tief, starkes Immunsystem

 

Psychische Merkmale: gutes Langzeitgedächtnis, sorgfältig, stabil, ruhig, sentimental, gesellig, Genussmensch

 

 

3.)

a)Kundenbetreuer:

Kapha-Konstitution empfehlenswert:

Geselligkeit, Verlässlichkeit, Stabilität sind bei Menschen mit Kapha-Konstiution ausgeprägt. So wird der Mitarbeiter freundlich und gut mit den Kunden umgehen, ist in der Lage Kundenbeziehungen auch über längere Zeit zu pflegen und vermittelt gleichzeitig die notwendige

Seriösität.

 

b)kreative Gestaltung:

Vata-Konstitution empfehlenswert

Intelligenz, Kreativität, künstlerische Begabung sind bei Menschen mit Vata-Konstitution ausgeprägt. Diese können in der kreativen

Gestaltung voll genutzt werden. Darüber hinaus ist er hier nicht

unmittelbarem konkurrenzdruck ausgesetzt, was ihn lähmen würde.

 

c)Abteilungsleiter:

Dominanz, Durchsetzungsvermögen, Ehrgeiz, Führungspersönlichkeit das sind Eigenschaften die bei einer Pitta-Konstitution ausgeprägt sind. Als Abteilungsleiter sind diese Eigenschaften gefordert. Man muss seine Mitarbeiter führen können und sich durchsetzen können.

 

4)

a)Mit Hilfe des Fragebogens und damit Verbundenem Punktesystem ist es leicht einen Überblick über körperliche und geistige Eigenschaften des Kunden zu erlangen. Es wird ersichtlich welches, bzw. welche Doshas ausgeprägt sind. Wichtig ist hierbei den Zustand des

ursprünglichen Zustandes der Person zu erfragen und dann im

Vergleich festzustellen wo sich Veränderungen ergeben, und somit welches Dosha gestört ist. Durch den gegliederten Fragebogen hat man so relativ zügig ein umfassendes Bild des Menschen vor sich.

 

b)Nachteile der Methode des Fragebogens können sein, dass in vielen Punkten keine eindeutige Antwort und Zuordnung möglich ist, da die meisten Menschen nicht nur von einem Dosha dominiert werden. Ebenso kann die subjektive Einschätzung von sich selbst stark von der objektiven abweichen, und sich somit ein Trugbild ergeben.

Oftmals tut sich der befragte einfach schwer sich festzulegen, hier sind dann genauere Hinweise und Erklärungen notwendig um ein

klares Bild zu bekommen.

c)Alternativ gibt es die Pulsdiagnose, die allerdings von erfahrenen Ayurvedatherapeuten durchgeführt werden sollte, da diese einige

Erfahrung benötigt. Ich halte eine Kombination aus Fragebogen,

Pulsdiagnose und vor allem persönlichem Gespräch über Leben und Lebensumstände für die effektivste Möglichkeit, da so die jeweiligen Schwachstellen der einzelenen Methoden ausgeglichen werden

können. Allerdings wird die Kombination einige Zeit in Anspruch

nehmen.

 

5.)

a)Zuerst sollte man immer die Vikriti ausgleichen. In diesem Fall sollte das erhöhte Vata gesenkt werden, z.B. durch wohltuende Massagen mit Vata senkenden Ölen, Empfehlungen zu Tagesablauf und

Ernährung, damit die Grundkonstitution, das Prakriti, wieder

hergestellt wird. Anschließend können dann Empfehlungen für einen Menschen mit Pitta-Konstitution gegeben werden.

 

b)Problematisch könnte dies bei dem Punkt des Agni werden. Vata hat in der Regel ein eher unregelmäßiges und schwaches

Verdauungsfeuer und neigt eher zu Verstopfung, wohingegen bei Pitta das Agni stark ist und eher eine Neigung zum Durchfall vorhanden ist. Da das Vikriti vorrangig zu behandeln ist und daher Empfehlungen gegeben werden um das Agni anzuheizen, muss man hier vorsichtig sein, um nicht Durchfall auszulösen.

 

(6)Man sollte „mit der Sonne“ aufstehen, möglichst vor 6 Uhr (Vata-Zeit).

 

Unmittelbar nach dem Aufstehen warmes Wasser trinken (2 Gläser), anschließend Toilettengang. Das warme Wasser regt den Darm an und reinigt von Innen. Das Wasser am besten am Vorabend kochen und in einer Thermoskanne warmhalten, so spart man Zeit am

Morgen.

 

Mundhygiene: den Mund ausspülen und mit einem Zungenschaber die Zunge reinigen.

Öl oder Ghee in die Nase geben und tief einatmen. Dies möglichst

10min in der Nase behalten. Während dessen kann man Ölziehen, Mund mit Öl oder Kräuterabkochung füllen, 5 bis 15 min hin und her bewegen.

 

Eigenmassage mit passendem Öl, hat man wenig Zeit, sollten

zumindest Hände, Füsse und Ohren massiert werden, durchführen. Anschließend duschen, möglichst wenig Seife verwenden, damit ein restlicher Ölfilm auf der Haut einwirken kann.

 

15 min oder länger sollte Yoga oder ähnliches durchgeführt werden um entspannt in den Tag zu starten. Falls dies zeitlich nicht möglich ist kann dies auch auf den Nachmittag oder Abend verschoben werden.

Einen Moment innehalten um sich auf den kommenden Tag

einzustellen, hierzu passt gut eine kurze Meditation.

 

(7)Sport, aufregende Filme oder Bücher sollten unmittelbar vor dem Schlafen gehen vermieden werden.

 

Eine Fußmassage mit Öl oder Ghee (anschließend Socken anziehen, damit das Öl über Nacht einwirken kann) kann sehr schlaffördernd

wirken.

 

Ein kleines Glas Melissentee oder warme Milch mit Safran und Muskat sind schlaffördernd.

 

Das Schlafzimmer gut lüften, nicht zu warm und nicht zu kalt, evtl.

Wasser auf der Heizung für eine angenehme Luftfeuchtigkeit.

 

Der Kopf sollte nach Süden oder Osten zeigen

 

8.)

a)Vata:neigt zu Störungen im Herbst, da Vata keinen Wind und keine Kälte mag. Das Frühjahr ist für Vata am besten geeignet.

 

b)Pita:neigt zu Störungen im Sommer, da hier viel Hitze vorherrscht. Der Winter ist in der Regel für Pita eher unproblematisch.

 

 

c)Kapha:der Winter ist problematisch, da hier die Bronchen und Atemwege durch Erkältungen belastet werden. Der Sommer ist für Kapha eher unproblematisch.

 

(9)Je nach Konstitution sollte festgestellt werden, welches Dosha am schwächsten ausgeprägt ist, und entsprechende Empfehlungen zur Unterstützung des fehlenden Doshas gegeben werden:

z.B. Vata-Kapha: hier fehlt das Feuer Pita, hier sollten

verdauungsfördernde Empfehlungen gegeben werden,

warmes Essen / Trinken

oder Kapha-Pita: hier fehlt Vata die Bewegung. Hier kann man Sport empfehlen.

 

(9)

a)Frau B. Hat eine Vata-Pita Konstitution.

 

b)Sie hat eine Vata-Störung

 

c)Morgenroutine:2 Gläser warmes Wasser am Morgen vor dem Toilettengang, damit der Darm angeregt wird und Sie auch von innen gereinigt werden kann,

Zungenreinigung, Öl in die Nase und Ölziehen (dies stärkt die Gesundheit von Mund, Zähnen, Zahnfleisch, Lippen und Atemwegen.)

15 min Yoga und Meditation um sich für den Tag zu sammeln.

 

Tagesablauf:regelmäßige Mahlzeiten einhalten, Bewegung (Yoga, Spaziergänge) mit einplanen, jedoch nicht unmittelbar vor dem zu Bett gehen, warmes

Essen, warme Getränke

 

Nachtruhe:ca. 8 Std. Schlaf, Schlafzimmer gut lüften,

Fußmassage mit Ghee vor dem Schlafengehen, Melissentee

 

 

Besnonderheiten für die Jahreszeiten:

 

Im Herbst und Winter neigt Vata dazu aus dem Gleichgewicht zu

geraten, hier sollte sie verstärkt darauf achten.

Der Sommer kann für Pita problematisch sein.

 

 

 

 

1.)

 

a)Im Gegensatz zur konventionellen westlichen Medizin betrachtet der

Ayurveda nicht primär die Krankheit die den Körper schwächt, um diese zu bekämpfen, vielmehrwird im Ayurveda der gesamte Mensch als

Mikrokosmos im Makrokosmos des Universums begriffen. D.h. der Mensch, bestehend aus Körper, Geist und Seele, existiert und agiert in seinem

persönlichen Umfeld und das Umfeld wirkt ebenso auf den Menschen ein. Dies betrifft sowohl den Lebensstandart, das Klima, die sozialen Kontakte als auch das familiäre und berufliche Umfeld. Nur im Gesamtkonstrukt kann wirklich erfasst werden, wie es einem Menschen geht, welche

Belastungen, Ängste und Anliegen ihn beschäftigen und somit auch Einfluss auf seine Gesundheit nehmen. Nicht das Bekämpfen einer Krankheit steht im Fokus des Ayurveda, sondern vielmehr die Gesunderhaltung und

Prävention. Denn durch eine gesunde Lebensweise und eine

Ausgeglichenheit von Körper, Geist und Seele kann die Entstehung vieler Krankheiten bereits im Vorfeld verhindert werden. Gerade in der heutigen, von Hektik und Leistungsdruck geprägten Zeit, ist es wichtig und oftmals unerlässlich auf die Bedürfnisse seines Körpers und Geistes einzugehen um sich selbst Leistungsfähig und Gesund zu erhalten. Der Ayurveda zeigt

Möglichkeiten auf dies individuell zu erlernen und umzusetzen.

 

b)Der Ayurveda, übersetzt aus dem Sanskrit bedeutet das so viel wie „Das Wissen vom Leben“, deckt nicht nur bestimmt Aspekte eines Lebens ab, sondern umfasst vielmehr das Leben als ganzes. Der Mensch wird in seinem gesamten Umfeld, Familie, Beruf, Freizeit, Umwelt, etc. , betrachtet.

Ebenso wird der Mensch nicht auf eine körperliche Schwachstelle reduziert, sondern als Ganzes wahrgenommen. Er soll wieder erlernen auf sich

achtzugeben, zu erspüren was ihm gut tut und was nicht. Dies gilt für den Ablauf des Alltags, z.B. die Morgenroutine, ebenso für den Beruf wie auch die Ernährung, das richtige Verhältnis zwischen Bewegung und

Entspannung.

Der Ayurveda verbietet nichts, er gibt vielmehr Anregungen sein Leben und Umfeld so zu gestalten, dass man dauerhaft vital und gesund bleibt, sowohl mental als auch körperlich. Diesen ganzheitlichen Ansatz findet man in der Schulmedizin nicht. Während hier Rückenschulen, zur Prävention vor Rückenschmerzen, oder Diäten, bei Hang zum Übergewicht, angeboten

werden, ist der Ayurveda wesentlich umfassender und deckt so alle Bereiche des Lebens ab, ohne den Menschen einzuschränken. So profitiert jeder

Betrieb von gesunden und leistungsfähigen Mitarbeitern.

c)Der Ayurveda betrachtet den Menschen immer ganzheitlich und individuell. Ganzheitlich bedeutet hier, dass das Zusammenspiel und der Gleichklang von Körper Geist und Seele ausschlaggebend für die Gesunderhaltung des Menschen sind. Die Individualität nimmt ebenfalls einen sehr hohen

Stellenwert ein, da der Mensch in seinem individuellen Umfeld betrachtet werden muss. Zahlreiche äußere Faktoren wie Umwelt, Arbeitsumfeld,

Familie und soziale Kontakte und der Lebensstandart wirken unmittelbar und müssen unbedingt berücksichtigt werden. Da diese bei jedem Menschen

unterschiedlich sind, ist eine individuelle Beratung auch für jeden, egal in welcher Zeit oder Kultur, anwendbar.

Ebenso ist der Ayurveda obgleich tausende Jahre alt und in Indien und Sri Lanka beheimatet nicht einer bestimmten Kultur oder Religion zuzuordnen. Das Wissen des Ayurveda lebt davon sich neuen Erkenntnissen und

Methoden zu öffnen und diese zu integrieren. Diese wurde bereits in der

Caraka Samhita, dem ältesten der großen Trilogie der ayurvedischen Texte, so erwähnt. Hier betont Caraka die Wichtigkeit von Wissen aus jeder

verfügbaren Quelle. Die Ganze Welt bestehe aus Lehrmeistern. Dies zeigt, wie sich der Ayurveda bis zur heutigen Zeit weiterentwickelt und auch in der heutigen Zeit und in unserem Kulturkreis ohne Probleme anwendbar ist.

 

d)Mit Ayurveda lässt sich auf alle Krankheiten vorbeugend einwirken, die nicht durch Unfall oder äußere Verletzungen verursacht sind. Es handelt sich also um alle Bereiche die den Geist und auch den Körper betreffen. Als Beispiele möchte ich hier Depressionen, Ängste und Zwänge, Störungen des

Nervensystems, Adipositas, Diabetes, Störungen von Lunge, Herz und Kreislauf sowie des Verdauungstraktes nennen.

 

2.)

 

a)Der Ayurveda sieht den Menschen als Konstrukt aus Körper, Geist und Seele. Dieser steht in stetigem Austausch mit seiner Umgebung. Geist und Körper können im Laufe des Lebens von Krankheiten

befallen werden indem diese durch diverse äußere Einflüsse aus dem Einklang gebracht werden. Der Ayurveda hat die Aufgabe diese

Ungleichgewichte wieder zu beseitigen, so dass der Mensch in

seinem Umfeld gesund erhalten werden kann.

 

 

 

b)Beispiel 1:

Um die Kälte des Winters aus dem Körper zu vertreiben muss ich

diesem Wärme zuführen, z.B. das Trinken eines heißen Tees, ein warmes Bad, etc. Die rauen und trockenen Lippen pflegt man mit

einer fettigen und Feuchtigkeitsspendenden Creme. So setzt man der Kälte die Wärme entgegen, der Rauheit etwas nährendes/öliges und der Trockenheit die Feuchtigkeit.

 

Beispiel 2:

Die Hitze der Sonne hat die Haut aufgeheizt. Man verschafft sich

Linderung in dem man die Haut kühlt und ihr wegen der Trockenheit (Spannungsgefühl) Feuchtigkeit zukommen lässt.

 

c)Erde:

alles was fest ist und Substanz hat, das Fundament. Der Boden, Steine, Bäume oder auf den Körper bezogen die Muskeln und Knochen.

 

Wasser:

alles was feucht ist und fließt. Wasser spendet Leben, der Körper besteht zu einem Großteil aus Wasser.

 

Feuer:

alles was wärmt und Licht spendet. Feuer gibt Energie. z.B. die Sonne die wärmt und den Pflanzen das Wachstum ermöglicht. Im Körper finden wir dieses Element in Form der Körpertemperatur oder in Form von Agni, dem Verdauungsfeuer.

 

Luft:

alles was sich bewegt und verändert. Der Wind in dem sich die Bäume wiegen. Er hält alles in Bewegung kann aber auch schnell einmal die Richtung ändern. Im Körper finden man beispielsweise die Atemluft.

 

Äther:

nicht greifbar, ist überall wo nichts ist. Füllt alles aus und verbindet so alles. Erfüllt im Körper alle Hohlräume.

 

 

d)Die drei Doshas sind Vata, Pitta und Kapha. Jeder Mensch hat Anteile von allen dreien in sich. Sind eines oder mehrere zu dominant gerät der Mensch aus dem Gleichgewicht und Krankheiten können entste- hen. Diese in Einklang zu bringen ist das Ziel im Ayurveda.

Den Doshas werden bestimmte Eigenschaften zugesprochen.

 

Vata: Setzt sich zusammen aus den Elementen Luft und Äther. Vata steht für Veränderung, Bewegung und Kreativität

 

Pitta: Setzt sich zusammen aus den Elementen Feuer und Wasser. Pitta steht für Antrieb, Ehrgeiz und Intelligenz

 

Kapha:Setzt sich zusammen aus den Elementen Wasser und Erde. Kapha steht für Substanz, Standfestigkeit und

Verwurzelung

 

e)Beispiel 1: Ein Sommertag

 

Pitta - Die Sonne brennt. Die Erde heizt sich auf, man bekommt evtl. einen Sonnenbrand

Vata -Dann kommt ein Wind auf, ein Gewitter kündigt sich an

Kapha - Es beginnt zu regnen, die Tropfen fallen auf die warme Erde, die Luft und der Boden kühlen sich ab

 

Beispiel 2:Ein Tal in den Bergen

 

Pitta - Im Tal befindet sich ein klarer See, das Wasser ist warm von der Sonne

Vata - Der See wird von einem kleinen Gebirgsbach gespeist, der ins Tal stürzt und sich dabei immer neue Wege sucht

Kapha -Die majestetischen Berge die weit über den See

aufragen und unerschütterlich wirken

 

Beispiel 3:Eine Besprechung in einer Firma

 

Pitta - derjenige der das Wort an sich reißt und die Gruppe

anführen will

Vata - derjenige der mit neuen Ideen und Innovationen alles verändern möchte

Kapha - derjenige der am liebsten sich auf die bewährten

Systeme stützt und auf seine Erfahrung baut

 

f)Vata:meist sehr dünn, schmales Gesicht, dünnes Haar, sehr groß oder sehr klein, kleine Augen, kleiner Mund, blasse Haut

Pitta:athletisch gebaut, kantige scharfe Gesichtszüge, evtl. rötliches Haar, mittelgroß, wache Augen, gerötete Haut

Kapha:rundlich, evtl. übergewichtig, rundes Gesicht, dunkles dichtes und dickes Haar, große Augen, fettige Haut

 

g)Agni, das Verdauungsfeuer, ist der Motor in unserem Körper. Agni sorgt dafür, dass das was wir zu uns nehmen im Körper verarbeitet wird, Nährstoffe genutzt werden und Abfallprodukte (Malas) ausgeschieden werden können. Dies ist lebenswichtig für die Immunabwehr, den Gewebeaufbau und die Körperkraft.

 

h)Ama sind unverdauliche Substanzen, sog. Schlacken, die sich im

Körper ansammeln können. Oftmals ist ein schwaches Agni ursächlich dafür, dass diese unverdaulichen Substanzen nicht ausgeschieden werden können. Diese verbleiben im Körper und können so Ursachen für Krankheiten darstellen.

 

(3)Rasa = Plasma, die Substanz aus der das Leben entsteht. Rasa

verteilt sich im ganzen Körper (Blutplasma und Lymphflüssigkeit) und nährt dabei alle nachfolgenden Gewebe. Es wird auch als Lebenssaft bezeichnet und spendet, wenn in guter Qualität ausreichend

vorhanden, Kraft und Lebensfreude.

 

(4)Srotas bezeichnet die Kanäle die den Körper durchziehen. Sie dienen als Transportwege für Nährstoffe, Abfallstoffe aber auch Malas,

Dhatus und die Doshas bewegen sich hier durch den Körper. Ein

ungehinderter Fluss ist also wichtig für alle Körperfunktionen. Wenn in diesen Kanälen Blockaden entstehen, entstehen Krankheiten